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S.

Alison, I'm lost.
21.6.08 02:42


Ertrunkene Liebe.

Du hast nie verstanden, was du mir antust, du wolltest nie sehen, was du tust. Wie der letzte Egoist hast du nur dein Leid gesehen. Sagen, dass es einem Leid tut kann jeder, aber es durch sein Verhalten beweisen nicht. Für das, was du tust und was du sagst - was du schon immer getan hast - gibt es keine Entschuldigung. Nichts könnte entschuldigen was passiert ist. Du hast mit Worten, Taten und Gegenständen um dich geworfen, nur um irgendwen irgendwo zu treffen. Und du wusstest ganz genau, wohin du zielen musstest. Vertrauen ausgenutzt und missbraucht, doch du wolltest trotzdem immer mehr davon. Deine leeren Versprechen häufen sich in den Ecken dieser Räume. Ich frage mich, wie man ein so junges Leben ruinieren kann, aus Egoismus, aus seinem eigenem Leid. Warum? Warum existiere ich, wenn du damit nicht klar kommst, wenn du keine Verantwortung tragen kannst? Seit ich denken kann, habe ich für dich gesorgt. Ich wusste nicht, was es heißt mit so einem Schicksal zu leben - nun weiß ich es. Ich sehe es jeden Tag im Spiegel. Ich sehe mich - und ich sehe dich. Seh dir dabei zu, wie du dich selber zerstörst, wie du zu Grunde gehst und nichts dagegen tust. Es nichtmal siehst, es realisierst. Wie oft hab ich dir meine Hand gereicht, wie oft hast du sie genommen und mich danach selber in den Abgrund gestoßen. Wie oft lag ich am Boden und du hast trotzdem auf mich eingetreten? Mich liegen gelassen, erfrieren lassen in deiner Ignoranz.
19.6.08 21:27


Land der Tränen.

Der Sommer beginnt. Mein Fenster spiegelt den blauen Himmel, an dem lautlos weiße Wolken vorrüber ziehen. Ich höre das zirpen der Grillen, das Zwitschern der Vögel. Das Leben dort draußen blüht auf. Den ganzen Winter habe ich davon geträumt; wie wohl dieser Sommer sein wird? Ich wollte es, ich wollte es so sehr. Meine Vorstellungen in die Realität umsetzen, meine Wünsche erleben und endlich ein wenig Glück in meinen Händen halten zu können. Alles ist grau. Jeden Tag wache ich auf und wünsche mir nichts mehr, als dort raus zugehen und zu erleben, zu leben. Gegen Abend wage ich dann (vielleicht) ein paar Schritte aus dem Haus. Dick eingepackt in Jacke und Mütze - damit mich niemand sieht. Ich laufe die Straße entlang, am Waldrand stoppe ich und atme erleichtert aus. Niemand da. Alles still. Ich sein. Sein, im Ganzen, im Ich. Eins sein, mit der Sonne, der Erde, den Gräsern, den Bäumen. Baum sein. Nach kurzer Zeit im Traum packt mich die Realität und ich muss zurück. Zurück in meinen Käfig, allein. Abgeschnitten von der Welt da draußen, die doch so bunt sein kann. Farbenblind folgen meine Augen den Schritten die in windeseile über den Asphalt fliegen. Wieder bin ich gefangen in meinem Königreich aus Lügen und Blut, Versagen und Verlieren. Gebaut auf Sorgen und Kummer. In der Nacht regnet es dann manchmal Tränen, die den Staub von den Wänden waschen und nach außen ein schönes Bild erscheinen lassen. Ein Bild, das im Spiegel, im Angesicht der Wahrheit zerbricht. Meine Vision liegt in Scherben auf dem Boden.

 Mit Narben übersäht verlasse ich das Zimmer.

19.6.08 21:08


Chaos

Ich will davon laufen. Will niemanden mehr sehen und nichts mehr fühlen. Die Hölle ist in meinem Kopf. Kämpfe jeden Tag gegen mich selber. Wie ein in einem Labyrinth verirren sich meine Gedanken. Überall sind Wände, kann nicht davon laufen. Sie halten mich gefangen. Stürzen auf mich nieder. Ich schreie, schlage um mich, will sie umbringen. Alle umbringen. Mich selber umbringen. Ich laufe den ganzen Tag, die ganze Nacht. Vom Hell ins Dunkel, ins Nichts. Bin nirgendwo, bin gefangen. Kann es nicht verstehen, nicht erklären. Weiß nicht wo ich bin. Nie wieder. Ganz allein, allein - allein für immer. 

17.6.08 22:40


15.6.08 18:34


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