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Leben mit der Angst

Was sich nachts wie im Sturm entfesselt verirrt sich im Dunst eines trüben Morgens. Mir bleibt der Blick ins Leere, ich möchte nur noch schweigen.
7.6.08 16:13


Mord und Totschlag

Mein Puls beginnt zu toben im Angesicht der Masse
Mit jedem Schlag in meiner Brust weiß ich dass ich sie hasse
Das flaue Gefühl in meinem Magen verdichtet sich zur Übelkeit
Krämpfe formen die Finger zur Faust in Anbetracht der Nichtigkeit .
Hellfucked.
4.6.08 14:09


Schwarze Wüste.

Wenn die träumerischen Nebelschwaben um mich herum sich lösen und der Staub, der letzten Jahre des Schlafens von Haut und Haaren fällt, bauen sich vor meinem Angesicht die Gebirge genannt "Zukunft" auf. In weiter Ferne sehe ich wie die Sonne aufgeht und die blütenweißen, felsigen Gipfel in Prismafarben glitzern lässt. Noch haben meine verschlafenen Augen den Schatten, den die Gebirge auf mich, um mich herum werfen nicht entdeckt. Ein schauder läuft meinen Rücken herunter. Die Sonne scheint und glitzert doch so schön, warum ist es kalt. Mich befängt ein Unbehagen, in dieser schwarzen Wüste. Leer und eisig befällt die Leere meinen wehrlosen Körper, der durch die Schatten schon fast erdrückt wird. Mein Blick schweift durch die endlosen Weiten und endet letztendlich wieder bei mir, allein.
2.6.08 21:01


Rückfall.

Nichts. Nichts. Nichts. Regunglos und mit totem Blick liegt der Körper am Boden. Die Welt ist gebildet aus Flaschen und Tabletten. Am Fenster ziehen weiße Wolken auf einem blauen Firmament entlang. Die Sonne scheint. Der Körper friert, ruhelos. Bilder ziehen wie ein Film vor den geschlossenen Augen entlang. Leben. Leben. Leben. Der Griff zur Klinge. Schon verlässt den Körper, was ihn Jahre lang am Leben erhielt. Warme Ruhe tritt ein. Stillstand.

30.5.08 22:31


Abschied.

Ich weiß nicht wo ich hingeh und ich weiß nicht wo ich ankommen, aber ich hoffe, dass ich mein unbestimmtes Ziel erreiche. Diese Reise wird mich hinaus in die Welt tragen und ihre Wege werden mich zu neuen Ufern leiten, die Ufer meiner Selbst, die Ufer neuer Landschaften. Vielleicht sehen wir uns wieder, irgendwann, wenn die Wolken mir den Weg zu dir zeigen und der Wind mir deinen Duft entgegen weht.



Auf den Gipfeln der Verzweiflung werd ich sitzen und deinen Namen in die Nacht hinaus rufen. Mein Schreien wird sich in der Dunkelheit verlieren und dein Blick Richtung Sterne wird mir durch die Nebelwelt verwehrt bleiben. Ich werde mich sehnen, ich werde kämpfen und weinen. Ich werde laufen und kriechen, bis ich mit geschundenen Knien am Boden liege und meine Hand noch immer nach den Wolken greift.



Die Monster der einsamen Nächte werden mich zerfressen und mit meinem Blut verächtliche Worte an deine Wände schreiben. Worte, die dich immer an mich erinnern werden und dich in deinen Träumen bis an den Abgrund jagen. Leid zu erfahren, Leid zu geben, zu leben. Aus deinem Ende werd ich auferstehen um mit meiner Zunge den letzten Spott auf dich zu sprechen. Leblos wirst du da liegen und Nichts. Deine unbedeutende Existenz im Wind verweht. Nur Staub in dieser Welt. Ein unbedeutender Gedanke in den Köpfen nichtsnutziger Menschen.
FUCK OFF AND DIE!
29.5.08 00:54


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