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Shitty

Ich lege keinen Wert mehr auf Sonnenschein und blitzende Fontänen, für die sich die Jugend begeistern mag. Ich liebe die Dunkelheit und die Schatten, wo ich mit meinen Gedanken allein sein kann.
Ich betrachte dich in Demut voller Sehnsucht schon so lange Zeit. In deiner Nähe spüre ich fast deinen Atem, doch uns trennt die Ewigkeit. Du lebst dein Leben ohne mich zu registrieren, du siehst mich einfach nicht. Deine Augen lassen mich beinah verzweifeln, alles vor Schmerz in mir zerbricht.
Es ist der Schmerz in mir, der mich zu dir treibt, in meiner Isolation, in meiner Einsamkeit. In meiner Welt voller Qual und Grausamkeit, ist es der Schmerz in mir der mich zu dir treibt. In meiner Isolation, in meiner Einsamkeit, in meiner Welt voller Qual und Grausamkeit ist es der Schmerz in mir, der mich zu dir treibt. Zu dir treibt.
Ich halt es nicht aus mit den Geistern meiner Seele, das Dunkel hat die Oberhand. In toten Träumen formen sich meine Gedanken und es raubt mir den Verstand. Mit Klingen schneide ich mein Fleisch in der Erwartung, dass mich der Schmerz erlöst. Stattdessen wächst in mir die Macht der Süchten, die mich tiefer in den Abgrund stößt. Tiefer, tiefer, tiefer. Tiefer, tiefer in den Abgrund stößt.
Ich spür das Donnern jeder Glocke, jeder Glocke. Die zum letzten Mal erklingt. Erklingt. Wenn mein Körper langsam sterbend, langsam sterbend, neben dir her nieder sinkt. ... Ich liebe dich.
Aryan Brotherhood - Der Glöckner - Algor Mortis
7.4.08 21:15


Inside my mind.

Ich gehöre hier nicht hin. Ich habe hier nie hingehört. Ich Werde nie hier hingehören. Wo ist hier? Wo bin ich? Was ist die Welt? Woher kommen meine Gedanken? Wer denkt für mich? Existiert das, was ich sehe? Existiere ich? Ich verachte Menschen. Ich hasse Männer. Ich hasse Frauen. Ich hasse Kinder. Ich habe Angst vor der Natur. Ich liebe die Natur, ich brauche sie. Ich bin süchtig. Ich sterbe, vor Hunger. Hunger nach Glück. Ich hasse, ich liebe. Fühle ich? Ich bringe mich um. Ich bringe euch um. Ich hasse euch. Wer braucht ist nicht frei. Ausgebrannt. Ich habe nichts. Ich bin nichts. Ich habe keine Zeit. Ich verschwende meine Zeit. Wo ist der Sinn? Wie kann ich Sinn erzeugen? Bin ich alleine? Wo seid ihr? Wofür lebt ihr? Lebt ihr? Ich bin dumm, hässlich. Ich bin euch überlegen. Ihr seid Abschaum. Ich brauche Schmerzen. Ich habe immer Schmerzen. Warum lügen alle? Heißt leben lügen? Wo bin ich, wenn hier nicht mehr hier ist? Ich bin ein Versager. Ich verliere. Ich sehe die Möglichkeiten. Muss ich ein Teil der Gesellschaft sein? Ich will nicht dazu gehören. Ich will eure Welt nicht. Ich habe Angst. Wie komme ich hier raus? Warum können wir uns nicht näher kommen? Gibt es ein Du für mich? Wo bist Du? Ich krieche. Ich werde von der Masse zertreten. Ich bin ein Käfer. Ich bin es nicht wert zu existieren. Wie bekomme ich Wert? Ich träume. Ich verlaufe mich in Träumen. Ich träume mein Leben. Für was lebe ich? Was ist wahr? Wo ist der richtige Weg? Warum seid ihr so? Warum bin ich so? Gibt es noch was anderes? Das ist alles Illusion. Belüge ich mich selber? Wo finde ich mich? Wo finde ich euch? Warum ist alles so schlecht? Warum lässt die Welt mich nicht in Ruhe? Wo ist der Ausgang? Ich bin so müde. Lebensmüde. Ich laufe und komme nie an. Ich falle. Wer hilft mir auf? Hört mich jemand?

 

7.4.08 21:54


M.

Die Sehnsucht zerfrisst mich bereits seit Monaten, seit die Leere deinen Platz eingenommen hat. Jeder Gedanke daran, dass du deine Schritte auf dem gleichen Planeten machst wie ich, lässt mich in die Abgründe meiner Seele fallen. Dort, wo du einst deine Netze gespannt hast, die mich vom freien Flug in deine Arme leiteten. Ich träume noch immer davon, wie es sein könnte. Mit jedem Tag den deine Wege dich weiter von mir wegtragen, verstummt der Sturm, den du einst in mir entfachtest, mehr und mehr. In welchen Meeren du nun schwimmst und welcher Wind dein Haar tanzen lässt, wird die Zeit für sich bewahren. Deine Worte sind noch immer hier, bis aufs Blut in mich geschnitten. Und das letzte, verblichene, farblose Gefühl von deiner Hand auf meinem Herz. Tief in ihm verankert.
8.4.08 10:33


 Das berühmte „warum bin ich nur so" ist nichts anderes als ein „warum bin nur ich so" obwohl selbstverständlich, was die emotionslose Betrachtung konstatieren muss, äußerst unwahrscheinlich ist, dass man tatsächlich ganz alleine ist. Einsam sein, ja. Alleine sein, vermutlich nicht. Das müssen wir uns immer wieder vorsagen. Die Tragik ist, dass diese Wesen nie zusammen finden oder fast nie oder wenn dann zu spät oder zumindest später als es sein könnte. Die Tragödie ist ja nicht, dass etwas als „Besonderes" im Sinne von außergewöhnlich Bezeichnetes zu Grunde geht, sondern, dass etwas zutiefst Empfindsames, eine zum Träumen fähige, eine zum Lieben fähige Seele und somit tatsächlich etwas Besonderes, weil Wundervolles, gequält zu Grunde geht und ihren schönen Zauber nicht genießen konnte, was jedem empfindsamen Herz Schmerzen bereiten muss. Die Einsamkeit der von der Liebe beherrschten Seele ist die ganze Welttragödie. Alles andere ist belangloser Schwachsinn.(Verfasser Unbekannt)

Künstler: Diagnose:Lebesgefahr

Titel: Obducentens Dröm

9.4.08 20:32


Wenn Schwarzer Regen

Der Gedanken daran, dass grelle Worte in Deinem Kopf sprießen und in Form von Tinte Deine Verzweiflung und Sehnsucht an ein Blatt Papier schmiegen macht mich rasend. Ich will sie in mich aufsaugen, auskosten und erleben.( In diese Augen zu blicken und jeden Tag einen neuen Farbton zu erkennen in den Regentropfen, die das Gewitter auf Deine Iris malt, mich an deinen feinen Nuancen zu berauschen ist meine Absicht.) Jede Faser meines Körpers will es von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Haut und ganzen Haaren. Ohne abgehackte Finger oder erbauende Märchen, dafür aber mindestens so ehrlich. Längst habe ich mich verbissen um nie wieder loszulassen, weil ich davon träume wie es sein könnte wenn ein Herz auf der Brust erstrahlt. Phantastisch. Federleicht bis aufs Blut. Dafür werfe ich weg was ich habe. Doch es hat nicht gereicht. Es reicht nicht. Es wird nie reichen.

 

 

Die glitzernde Vorstellung verbleicht, denn die Zeit hat mit strenger Stimme ein Machtwort gesprochen und meine Gegenwart gerade gerückt. Das Leben hat sich eingemischt in meinen Traum und mit einem falschen Lächeln nüchterne Fakten versprüht. Heute ist alles anders als gestern. Und morgen kommt vielleicht nie. Immer wieder leckst Du an den Wunden von damals, als es Sie noch gab. Die Leidenschaft, die Kunst. Den Taumel. Frei von berechender Vernunft oder emotionalen Sicherheitsvorkehrungen die an Feigheit grenzen. Verletzlich und zügellos. (Damals waren Dein gekränkter Stolz, Dein ungebrochener Wille und Dein Hass alles was du hattest.) Unerbittlich hast Du Deine Ziele verfolgt, Deine Beute in Sekundenschnelle ausgewählt, meisterlich gehetzt und erlegt, Dich bis auf die Seele ausgezogen und mit zuckersüßen Geheimnissen darum gebetet, dass man Dich verstehen möge. Du hast mit Worten um Dich geworfen, mit Sätzen und Texten, mit Bildern und Büchern, mit Steinen, Zirkeln und Messern um Dein Recht gekämpft. Gewalt angewendet wenn es nötig war, die Zähne dennoch niemals ausgespuckt. Deine Sinne hast Du entfesselt, in vollen Zügen gefühlt und gelebt, von Deinem Herzschlag angetrieben hast Du weiter gemacht bis alle Sterne heller strahlten. (Unbeirrbar.) Bis Du hattest was Du wolltest, weil Du davon geträumt hast, wie es sein könnte wenn Vorsehung Dir einen Platz zuweist. Und doch hat es nicht gereicht. 

Samsas Traum.

10.4.08 13:02


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